Monatsthema seelische Wunden heilen – der vierte Schritt

Der vierte Schritt besteht im Annehmen. Das Annehmen dessen was geschehen ist, ist ein ganz wichtiger Schritt in diesem Prozess. Die meisten reagieren bei schlimmen Ereignissen mit Resignation oder sie wehren sich dagegen.

Sich dagegen wehren heißt, wir widersetzen uns, etwas in uns kämpft dagegen an, wir lehnen den Schmerz und den Auslöser ab, wir führen einen innerlichen Krieg und vergiften unsere Beziehungen mit unseren Verteidigungsmechanismen. Wir wollen alles kontrollieren, wollen Macht über andere erlangen. Sagen Nein zu allem und kultivieren unser Leid und pflegen hingebungsvoll unsere Opferrolle.

Widerstand erzeugt immer Spannungen und körperliche und seelische Erschöpfung.

Neal Donald Walsch sagte folgendes
„Etwas, dem ihr euch widersetzt, das bleibt bestehen“

Durch Widerstand entsteht kein innerer Frieden, sondern genau das Gegenteil. Es ist, als ob du in einem Fluss stromaufwärts schwimmst. Du schwimmst und schwimmst und schwimmst und kommst nicht vom Fleck. Irgendwann bist du kraftlos, gehst unter und ertrinkst.

Wenn dir also dieser Verteidigungsmechanismus so schadet, wäre es dann nicht besser anzunehmen was ist?

Annehmen und akzeptieren bedeutet folgendes
annehmen was ist, du musst es deswegen nicht gutheißen
den Kampf gegen uns selbst einstellen
Die Energie die du in das Leid steckst in innere Stärke umwandeln
Ja zum Leben zu sagen
Kontrolle loslassen
sich für Neues öffnen
Schöpfer unseres Lebens werden
Lebensqualität verbessern 
sich für Frieden entscheiden

Akzeptieren bringt dir Frieden, Gelassenheit, wahre Liebe und innere Freiheit.

Akzeptieren heißt z.b.
Ja, ich bin gerade enttäuscht und das ist in Ordnung
Ja, ich bin voller Wut und das ist in Ordnung
Ja, ich bin gerade voller Angst und das ist in Ordnung

Annehmen ist nicht gleich gut heißen was geschehen ist. Annehmen heißt die Situation und die eigenen Gefühle zu akzeptieren.