Monatsthema seelische Wunden heilen – der fünfte Schritt

Mit den vorangegangenen 4 Schritten hast du jetzt die Besten Voraussetzungen geschaffen, damit du dich um deine Wunde kümmern kannst. Für diesen Schritt brauchst du wahrscheinlich am längsten und er ist am schwierigsten zu bewältigen. ABER er ist auch der Schritt, der die die meiste Befreiung bringt.

Ich erkläre dir heute zwei Methoden, mit der du für dich selbst sorgen kannst. Wenn du dich um dich selbst kümmerst, kannst du dadurch dein leiden lindern.

1. regelmäßige körperliche Bewegung. Körperliche Bewegung setzt Endorphine frei und dadurch kannst du eventuelle Depressionen lindern und aufhalten. 
Du musst nicht zum Hochleistungssportler werden. Gehe jeden Tag in der Natur spazieren, Rege deine Sinne an durch z.B. Geräusche aus der Natur, schöne Musik, Kinderlachen, Gutes Essen, angenehme Düfte. Lass dich massieren und umgib dich mit schönen Dingen.

2. Versorg deine Wunde
Vergeude nicht länger Energie mit dem Verursacher der Wunde. Richte deinen Blick und deine Energie auf dein Inneres. Geh in deine Wunde hinein. Führe quasi Gespräche mit deiner Wunde. Das kannst du auch in Form eines Tagebuches machten, oder einem Briefwechsel. Stell deiner Wunde fragen. Erzähl ihr von deinen Ängsten, Wut… alles was dir gerade einfällt. Erzähl ihr von dir und nicht von anderen.

Wichtig ist auch, dass du mit einem Menschen dem du vertraust darüber sprichst. Diese Person sollte in der Lage sein dir zu helfen und dich nicht in deiner Opferrolle bestärken. Sie soll dich ermutigen über deine Wunde zu sprechen und nicht über den Verursacher schimpfen. Sie muss alles vertraulich behandeln. Sie ist neutral und stellt sich auf keine Seite. Sie muss zuhören und nicht dich bedauern und dich versorgen.