Monatsthema Achtsamkeit
Heute: Unsere Gedanken sind nicht die Realität
 
Gedanken und Gefühle sind eng miteinander verbunden. Unangenehme Gedanken lösen unangenehme Gefühle aus. Umgekehrt funktioniert das natürlich genauso. Eine besondere für viele oft nervige Angewohnheit der Gedanken ist, dass sie einfach auftauchen, ständig vor sich hinplappern und sich permanent wiederholen. Gedanken können also sehr anstrengende Gesellen sein. Durch Achtsamkeit kannst du lernen, dich von diesen Sklaventreibern zu befreien. Ziel ist es nicht, bestimmte Gedanken zu unterdrücken und durch andere zu ersetzen. Ziel ist es, zu lernen, dass Gedanken einfach nur Gedanken sind. Eigentlich logisch, aber die meisten nehmen Gedanken sehr ernst. Für viele sind sie Tatsachen und Wirklichkeit. Nehmen wir als Beispiel folgenden Gedanken: Keiner mag mich! Es ist einfach nur ein Gedanke. Aber du nimmst diesen Gedanken sehr ernst, so als sei er eine Tatsache. Es gibt eine kleine Übung, mit der du lernst, wie du dich verhalten kannst, wenn solche Gedanken auftauchen.
1. Schreibe dir 5 deiner schwierigsten Gedanken auf.
2. Lerne sie dann so schnell wie möglich zu erkennen wenn sie auftauchen: ….oh da kommt ja Gedanke Nr. 1 “ die Welt ist so ungerecht“, und jetzt ist Gedanke Nr. 4 da „ich kann nichts“
Dadurch dass du die Gedanken kommen siehst und beobachtest nimmst du Abstand zu ihnen und dadurch haben sie dich weniger im Griff.