„Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es.“

Zwei kleine Zeilen, ein einfacher Reim. Ein Reim der im Ohr und Gedächtnis bleibt. Es transportiert einen tieferen Sinn, den man fast intuitiv beim Hören oder Lesen abnickt.

Wie kann ich diesen Reim für die Resilienz nutzen. Wenn wir lernen wollen, unsere Seele zu stärken, seelisch widerstandsfähiger zu werden, dann ist es ebenso wichtig, die innere Einstellung mit dem praktischen Tun zu verbinden. Einstellung und Umsetzung. Beide brauchen einander. Erst die Verknüpfung dieser beiden Ebenen hilft uns, unseren guten Wunsch für uns selbst konkret werden zu lassen.

Natürlich kann bereits der Wunsch, sich wirklich etwas Gutes tun zu wollen, in uns etwas Positives bewirken und der Beginn eines Wendepunktes in uns sein.

Und trotzdem kann der bloße Gedanke das praktische Vorhaben nicht ersetzen.

Was nun können wir selbst für uns Gutes tun? Versuchen sie ihren Bedürfnissen auf die Spur zu kommen. Was wollten sie schon immer gerne einmal machen, haben es aber immer wieder aufgeschoben? Denken sie in Ruhe darüber nach und machen sich eine Liste mit den Dingen, die ihnen guttun können. Sie müssen sich vor niemandem dafür rechtfertigen und die Dinge können, müssen aber nicht nützlich sein. Vor allem sollen sie etwas wirklich Gutes für sie sein und ihnen Freude bereiten.

(zweiter Teil zu dieser Übung folgt morgen)